Eltern – Kind – Training

Eltern und Kinder gemeinsam auf der Matte

Die Judo Abteilung der SG Eltmann hat ein überaus erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht. Mit dem Bundesliga Aufstieg der Frauenmannschaft und einem guten 5.Platz in der Abschlusstabelle, sowie dem Gewinn des Bundesranglistenturniers in Bottrop, verbunden mit der Qualifikation von David Riedl für die Deutschen Meisterschaften in Riesa läuft es sportlich mehr als gut!

Am letzte Wochenende vor der Trainingspause während den Feiertagen trafen sich nun Eltern und Kinder der Judo Abteilung zu einem gemeinsamen Jahresabschlusstraining. Die Matten waren voll und zahlreiche Eltern fanden sich zu diesem spaßigen Event in der Georg Schäfer Halle ein. Begonnen wurde traditionell mit der japanischen Grußformel im Kniestand. Auf das Kommando „Rei“ hin verbeugten sich alle und der Anfang war gemacht. Schnell brach das Eis und anfängliche Skepsis wich Freude und Spaß an der gemeinsamen Bewegung. Den Anfang machten Luftballonspiele in denen es darum ging seine Schnelligkeit unter Beweis zu stellen – so schnell es langsam fliegende Luftballons eben zu lassen. Unmittelbar danach ging es schon in den „Nahkampf“ über, als es darum ging, dem Partner den Luftballon abzunehmen. Wenn der Ballon kaputt ging, mussten beide Partner gemeinsam eine Runde um die Mate sprinten, bevor sie mit einem neuen Luftballon wieder auf die Matte durften. Spätestens bei dieser Übung kamen die ersten Teilnehmer ins Schwitzen und manch einer war froh, dass eine kurze Vorführung von David Riedl und Thomas Friedrich, unter der Leitung ihres Trainers Klaus Greiner, für eine kurze Pause sorgte. Dynamisch demonstrierten die beiden verschiedene Wurftechniken aus ihrem Wettkampfrepertoire.

Während soeben der Ballon nicht kaputt gehen durfte ging es nun darum, den Luftballon gemeinsam mit dem Partner, ohne die Hände zu benutzen, platzen zu lassen. Das hört sich einfacher an, als es letztendlich war. Bauch an Bauch, Rücken an Rücken, jeweils den Ballon eingeklemmt, alle auf „Papis“ Rücken, während er den Ballon unter sich begraben hat, es gab die tollsten Ideen und Kreationen, aber so mancher Ballon wollte einfach nicht platzen. Als alle Ballons endlich kaputt und alle Schnipsel aufgeräumt waren, ging es weiter.

Beim Üben im Kniestand kamen es darauf an, Kraft- und Bewegung des Partners zum eigenen Vorteil zu nutzen und schließlich den Partner im Haltegriff auf der Matte festnageln. Vor allem die Kinder entwickelten großen Ehrgeiz darin, ihre Eltern einmal im Judo Haltegriff festhalten zu können.

Da im Judo eine Aktion, zum Beispiel ein Haltegriff, immer eine Reaktion erzeugt, ging es anschließend darum, sich aus dem Haltegriff des Partners wieder zu befreien. Mehrere Partnerwechsel sorgten dafür, dass es keinem Teilnehmer langweilig wurde.

Zum Abschluss ging es beim „Zombieball“ darum, alle anderen abzuwerfen, ohne selbst getroffen zu werden. Mit diesem schweißtreibenden Spiel ging ein abwechslungsreicher, interessanter Trainingsabend zu Ende und die Beteiligten ließen das Jahr und den Abend bei Kinderpunsch, Glühwein, Plätzchen, Lebkuchen und Bratwürstchen vom Grill ausklingen.

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